GLS Gesellschaft für LaborSicherheit

Ihr Partner für Arbeitsschutz und Sicherheit im Labor

Sie benötigen eine Gefährdungsbeurteilung für Ihr Labor?

Wir beraten Sie zu allen relevanten Gefährdungsfaktoren!

Gefährdungsbeurteilung im Labor

Damit Sie im Labor nicht mit Ihrer Gesundheit experimentieren.

Wissenswertes

Bild: Laborspezifische GefährdungsbeurteilungDie Gefährdungsbeurteilung ist entscheidend für die Prävention von Arbeitsunfällen und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren sowie der Gewährleistung der Ergonomie. Sie soll alles erfassen, was zu Unfällen oder gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen kann.

Basierend auf fachlichen und arbeitsmedizinischen Erkenntnissen über Ursache, Art und Wirkung von Gefährdungen werden laborspezifische Gefährdungs­faktoren ermittelt und Gefährdungspotentiale beurteilt. Aus der Beurteilung folgen die zu ergreifenden Sicherheitsmaßnahmen.

Ihre Vorteile im Überblick

Gefährdungsbeurteilung durch den Laborspezialisten

  • Beurteilung arbeitsstättenspezifischer Anforderungen der Laboratorien

  • Beurteilung einzelner Tätigkeiten mit Gefahrstoffen, Biostoffen, GVO's oder Radionukliden

  • Einstufung und sicherheitstechnische Bewertung von Biostoffen und GVO's

  • Beurteilung der Wechselwirkungen von Arbeitsmitteln und -verfahren (BetrSichV)

  • Beurteilung der Ergonomie von Büro- und Bildschirmarbeitsplätzen

Mit Fachwissen und Augenmaß zum sicheren Labor

Ablauf der Gefährdungsbeuteilung

Die Gefährdungsbeurteilung ist vor Aufnahme der Tätigkeiten und bei betrieblichen Änderungen durchzuführen. Sie ist abhängig von den vorliegenden Gefährdungsfaktoren in angemessenen Abständen, mindestens jedoch alle zwei bis drei Jahre zu wiederholen bzw. fortzuschreiben.

 

Gefährdungsbeurteilung

 

Im Folgenden sind die sieben Schritte zur Gefährdungsbeurteilung mit wichtigen Zusatzinformationen für Sie dargestellt. Klicken Sie sich durch die einzelnen Schritte!

1. Aufgabestellung definieren

Zu Beginn sind Art, Umfang und Ablauf der Gefährdungsbeurteilung festzulegen. Es empfiehlt sich, den gesamten Laborbetrieb in funktionell unterschiedliche Untersuchungseinheiten zu untergliedern, welche durch gleichartige Arbeitsplätze, Verfahren und Tätigkeiten gekennzeichnet sind. Damit verbunden ist die Festlegung der mitwirkenden Personen und deren Aufgaben im Prozess. In der Regel werden am Projektteam die jeweiligen Führungskräfte, die Fachkraft für Arbeitssicherheit, der Betriebsarzt und, falls vorhanden, der Betriebsrat beteiligt. Weitere Sicherheits- und Sonderbeauftragte werden fall- und bedarfsweise hinzugezogen. Als Steuerungs- und Kontrollorgan bietet sich die im Betrieb etablierte Arbeitsschutzorganisation (Arbeitsschutzausschuss oder Arbeitsschutzkreis) an, in der die Hauptverantwortlichen und alle Fachleute des Arbeitsschutzes vertreten sind. Zur Steigerung der Akzeptanz und Mitwirkung am Prozess sollte die gesamte Belegschaft im Vorfeld der Gefährdungsbeurteilung über Ziele und Vorgehensweisen angemessen informiert werden.

2. Gefährdungen ermitteln

Bei der Beurteilung von Gefährdungen kommt der umfassenden Informationsbeschaffung wesentliche Bedeutung zu. Die Informationserhebung ist anhand spezifischer Kriterien differenziert nach arbeitsstätten-, arbeitsplatz- und tätigkeitsbezogenen Belangen sowie unter Berücksichtigung besonderer Personengruppen (z. B. Jungendliche, schwangere oder stillende Mütter, Fremdfirmenmitarbeiter oder Leiharbeiter) durchzuführen. Basierend auf fachlichen und arbeitsmedizinischen Erkenntnissen über Ursachen, Arten und Wirkungen von Gefährdungen sind mit Hilfe laborspezifischer Gefährdungsfaktoren Gefahrenquellen am Arbeitsplatz und deren Wechselwirkungen mit den Beschäftigten zu ermitteln.

3. Gefährdungen bewerten

Grundlage zielgerichteter Sicherheitsmaßnahmen ist die Bewertung der mit den verschiedenen Labortätigkeiten verbundenen Gefährdungen. Ermittelte Gefährdungspotentiale sind anhand verfahrens- und tätigkeitsabhängiger Kriterien hinsichtlich ihres Risikos spezifisch zu beurteilen. Dabei ist die Schadenseintrittswahrscheinlichkeit in Verbindung mit dem zu erwartenden Schadensausmaß abzuschätzen. Art, Dauer und Ausmaß der Exposition gegenüber der Gefahrenquelle spielen hierbei eine entscheidende Rolle.

4. Maßnahmen festlegen

Um beim Laborbetrieb den bestmöglichen Schutz der Beschäftigten zu erreichen, sind die von Expertengremien erarbeiteten Rahmenbedingungen für sicheres Arbeiten in Laboratorien einzuhalten sowie einzelfallbezogene Zusatzmaßnahmen zu ergreifen.

Die regelmäßig durchzuführende Gefährdungsbeurteilung zeigt dabei den tatsächlichen Handlungsbedarf auf.

Sicherheitsstandards lassen sich aus den jeweils geltenden technischen Regeln und Normen ableiten. Arbeits- und Handlungshilfen von fachkompetenten Institutionen und Gremien wie auch einschlägige Merkblätter zum Thema können bei der praktischen Umsetzung definierter Maßnahmen herangezogen werden. Dabei ist in jedem Falle das sogenannte Substitutionsgebot zu beachten: gefährdungsträchtige Arbeitsmittel, Verfahren und Stoffe sind möglichst durch weniger gefährdende zu ersetzen.

5. Maßnahmen umsetzen

Die festgelegten Sicherheitsmaßnahmen sind in angemessenen Zeiträumen praxisgerecht umzusetzen. Hierzu empfiehlt es sich, einen Maßnahmenkatalog mit Prioritäten, Fristen und Verantwortlichkeiten zu erstellen. Dieser ermöglicht eine systematische Durchführung der Maßnahmen durch die verantwortlichen Personen und die laufende Kontrolle des Status Quo.

6. Maßnahmen überprüfen

Nach Realisierung der Maßnahmen ist deren Praxistauglichkeit zu überprüfen. Dabei ist festzustellen, ob die einzelne getroffene Maßnahme ihr Schutzziel in sinnvoller Weise gewährleistet oder ob gegebenenfalls weiterer Handlungsbedarf besteht.

7. Beurteilung fortschreiben

Im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses ist die Gefährdungsbeurteilung in regelmäßigen Abständen bzw. anlassbezogen fortzuschreiben. Hierbei sind alle sicherheitsrelevanten Änderungen von technischen Einrichtungen, Verfahren und Stoffen, neue arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse und Bewertungsergebnisse sowie Wartungs- und Instandhaltungsfristen zu berücksichtigen. Auf diese Weise lässt sich eine hohe Qualität des Arbeits- und Gesundheitschutzes im Labor sicherstellen.

 

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